Tag 9 – Unterwegs auf Südafrikas Garden Route

Die Nationalstraße N2 verbindet Kapstadt und Swasiland. Rund 2000 Kilometer ist dieser Betonstreifen lang. Ein Teil davon ist eine der meist bereisten Gegenden von Südafrika: die 200 Kilometer lange vielbesungene Garden Route zwischen Storms Valley und Mosselbay. Wir kommen von Port Elizabeth und fahren die Route nach Westen.

Touristisch: Der Lagunenort Knysna

Knysna (man spricht es Naissnah aus) ist wirklich schön direkt am Meer gelegen. Zwischen den Hügeln haben sich große Lagunen (Salzwasserseen) gebildet. Rund um Knysna dehnt sich das größte Waldgebiet Südafrikas aus. An der wenige Kilometer entfernten Buffalo Bay gibt’s traumhafte Sandstrände. Von Knysna hier aus kann man tausend und eine Erkundungstour starten und nahezu jede Outdoor- und Funsportart betreiben. Wir finden den Ort, ehrlich gesagt, stinklangweilig und touristisch überlaufen. Das Protea-Hotel an der Waterfront ist mit beinah-mumifizierten Ferienzombies bevölkert, das Personal unfreundlich. Wir verzichten auf ein widerwillig angebotenes Zimmer, fahren zur „Blackwaters River Lodge“. Noch eine Enttäuschung: Die Lodge und das verknitterte Betreiberpärchen haben ihre besten Tage offensichtlich längst hinter sich gelassen. Wir tun das gleiche mit dem uns offerierten muffigen Raum. Auf der Lagune hier in Knysna kann man ein Hausboot mieten und „tolle Ferien“ verbringen. Wir haben zwar Bootsführerscheine, die braucht man hier aber nicht. Kein Wunder. Die Lagune ist nicht besonders groß. Hausbootfahren für Badewannen-Kapitäne – wie Camping mit dem Wohnmobil auf dem Aldi-Parkplatz. Nein danke. Wir fahren weiter. Bis Wilderness…

Ach ja, von diesem Tag gibt es in der Tat keine nennenswerten Fotos. Weil Knysna aber von der Natur her wirklich schön ist und es auch tolle Unterkünfte gibt, kommt hier der Link zu einem zauberhaften Ort: Knysna Zauberberg.

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