1998 – Kos

Kos, Griechenland. Der erste gemeinsame Urlaub von Nikki&Michi. Eine wunderschöne Insel in der Ägäis für einen Beziehungsstart. Die Stadt Kos ist recht beschaulich, hier gibt es viele Ausgrabungen (etwa Überreste eines Asklepieion). Ganz anders als im Museum kann man durch die Geschichte spazieren. Die Johanniterfestung Neratza ist beeindruckend, auch die uralte Platane, unter der schon Hippokrates gelehrt haben soll, ist einen Besuch wert.

Kos, griechiche Urlaubsinsel mit viel Kultur und Natur

Die Stadt Kos wurde schon 366 v.Chr. gegründet. Zuerst gehörte das gebiet zum Römischen reich, dann zum Byzantinischen Reich. Einen zeitgeschichtlichen Wimpernschlag später fiel die Insel dem Osmanischen Reich zu. Nachdem die Italiener und Briten nacheinander Besitz von Kos ergriffen hatten, wurde die Insel griechisch. ein toller Mix der Kulturen, also. Und der ist Kos auch heute noch anzusehen.

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In der Thermalquelle am offenen Meer kann man herrlich baden. Das Wasser ist rund 40 Grad warm! Es riecht allerdings schwefelig, Schmuck sollte man vorher abnehmen, der kann anlaufen! Das Thermalwasser soll allerdings bei Hautkrankheiten wunderbar helfen.

Mit der Fähre zur Vulkan-Insel Nisyros

Wer mag, kann sich noch mehr Schwefel antun. Eine Überfahrt zur kleinen Vulkaninsel Nisyros ist per Fähre bequem zu machen. Das Übersetzen dauert 1,5 Stunden. Man landet in der “Hauptstad” Mandráki. Das hört sich pompös an, ist aber sehr pittoresk, denn auf Nisyros wohnen nur rund 1200 Menschen. Eine Fahrt zur Caldera mit mehreren Kratern ist am besten organisiert zu machen. Der Vulkan ist beeindruckend groß, der Boden ganz warm. Überall steigen Schwefeldämpfe auf. Nisyros ist eine sehr ursprüngliche Insel, ie Häuser sind hier – typisch griechisch – weiß und blau getüncht.
Aber auch auf Kos lohnt sich eine Rundfahrt. Das Bergdorf Zia ist hübsch, die große Saline (Alykes, Salzsee) ist unwirklich schön und sieht aus wie eine Winterlandschaft.
Ach ja, das Nachtleben: In Kos Stadt gibt es eine Bar-Strasse. Die ist vor allem für die Nachtschwärmer sehr interessant. Langweilig wird es auf Kos also nie!


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