Oman Reisen

Oman. Das ist Orient pur. Die endlose Wüste Wahiba Sands, steinige Täler wie das Wadi Bani Awf, aufregende Städte wie das quirlige Maskat oder das traditionelle Bahla. Nikki&Michi berichten von ihrer Reise durch den geheimnisvollen Orient...

Das Sultanat Oman liegt im Osten der Arabischen Halbinsel. Rund vier Millionen Menschen leben hier, die meisten in Städten wie der Hauptstadt Maskat. Oman, das ist Orient pur. Der Oman setzt auf nachhaltige Urlaubsreisen statt auf Bettenburgen und Massentourismus. Alte Festungen, beeindruckende Naturlandschaften, ein vielfältiges Meeres-Ökosystem und eine interessante Kultur machen einen Besuch in dem Sultanat zu einer ganz besonderen Erfahrung.

Oman: Von Weltkulturerbestätten und Taucherparadiesen

Der Oman beherbergte im Laufe seiner langen Geschichte einige strategisch bedeutende Wegpunkte, die mit der Zeit durch Burgen und Festungen geschützt wurden. Noch heute können Besucher des Landes diese Spuren der Vergangenheit besichtigen, da zahlreiche Bauwerke aufwändig restauriert wurden. Am sehenswertesten ist die Festung Hisn Tama, die zum Weltkulturerbe gehört. Hier können Reisende das Flair des Orients spüren und Geschichte erleben, ohne auf die Annehmlichkeiten eines Badeurlaubs verzichten zu müssen: Auch für Taucher und Strandbesucher ist der Oman als Reiseziel zu empfehlen. Die Küste des Landes ist mit Sandstränden versehen, während sich im Meer beeindruckende Felsformationen und Korallenriffe sowie Schildkröten, Rochen und andere Fische beobachten lassen. Im Winter liegen die Temperaturen bei rund 22 Grad – im Sommer steigen sie sogar auf bis zu 34 Grad. Der Küstenabschnitt des Landes rund um die Hauptstadt Maskat wird durch das Hadschar-Gebirge vom Rest des Sultanats getrennt. Innerhalb des Gebirges befinden sich zahlreiche spektakuläre Wadis, die oftmals auch durchwandert werden können. Ein Highlight jeder Oman-Reise sollte ein Trip zum Wadi Shab darstellen. Die beiden größten Städte des Landes sind Maskat und Salala. Wer die Zeit hat, sollte unbedingt beide von einem orientalischen Flair umgebenen Städte besuchen, die auf den ersten Blick so ähnlich scheinen, aber doch verschieden sind. Größtes touristisches Highlight der Hauptstadt ist die 416.000 Quadratmeter große Sultan Qaboos Grand Mosque, die außerhalb der Gebetszeiten auch von Besuchern betreten werden darf.

Mit dem Auto das Land bereisen

Der Oman verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, über das alle wichtigen Orte des Sultanats erreicht werden können. Wie in den meisten arabischen Staaten sind die Benzinkosten dabei deutlich niedriger als in Deutschland. Die größeren Städte Salala und Maskat verfügen zudem über eigene Flughäfen. Etwas schwieriger zu erreichen ist hingegen die Exklave Musandam. Diese wird aufgrund der dort zu findenden Fjorde oftmals mit Norwegen verglichen, ist allerding vom Staatsgebiet der Vereinigten Arabischen Emirate umgeben. Wer dort mit dem Auto oder Bus hinfährt, muss zwei Grenzkontrollen passieren – was mit einem Visum für den Oman aber problemlos möglich ist.

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